Die Geschichte der singapurischen Laksa

Laksa gehört zu den grössten Errungenschaften der peranakansischen Küche Singapurs und Malaysias — eine reiche, duftige Kokos-Nudelsuppe, die die Aromen der malaiischen, chinesischen und indischen Küchentradition zu etwas so einzigartigem verbindet, dass sie seinen eigenen Geschmacksraum beansprucht. Die singapurische Version, bekannt als Katong Laksa oder Curry Laksa, ist besonders für ihre cremige, tiefinten-rote Kokosbrühe bekannt, in der eine Rempah aus Zitronengras, Galgant, Kurkuma, Chilischoten und gerösteter Garnelenpaste langsam angebraten wird, um Schicht um Schicht von Tiefe und Aroma zu entfalten.

Laksa ist ein Gericht, das ernstgenommen wird: Es gibt Laksa-Wettbewerbe, Laksa-Festivals und lebenslange Streitigkeiten zwischen Anhängern rivalisierender Hawker-Stände. In Singapur ist Katong Laksa am stärksten mit dem Ostküstenviertel Katong verbunden, wo mehrere alteingesessene Hawker-Stände seit Generationen ihre verschiedenen Versionen verkaufen. Die kurzen Nudeln — traditionell mit einer Schere in mundgerechte Stücke geschnitten — sind ein weiteres Erkennungszeichen der singapurischen Variante und laden dazu ein, alles mit einem Löffel zu essen. Ein Löffel guter Laksa ist eine der reichhaltigsten und befriedigendsten Erfahrungen in der Welt des Streetfoods.

Zeit und Portionen:

  • Vorbereitungszeit: 20 Minuten
  • Kochzeit: 30 Minuten
  • Gesamtzeit: 50 Minuten
  • Portionen: 4

Nährwerte (pro Portion):

  • Kalorien: 560 kcal
  • Eiweiß: 30 g
  • Fett: 28 g
  • Kohlenhydrate: 48 g
  • Ballaststoffe: 3 g
  • Zucker: 6 g
  • Natrium: 980 mg

Zutaten:

  • Für die Laksa-Paste:
    • 6 getrocknete rote Chilischoten, eingeweicht; 4 Schalotten; 4 Knoblauchzehen
    • 3 Stiele Zitronengras, weiße Teile; 2 cm Galgant; 2 cm Ingwer
    • 1 TL Kurkuma; 1 EL Belacan (geröstet); 8 Candlenuts
  • Für die Suppe:
    • 2 EL Öl; 800 ml Kokosmilch; 400 ml Hühnerbrühe
    • 2 Kaffir-Limettenblätter; 1 EL Fischsoße; 1 TL Zucker; Salz
  • Für die Einlage:
    • 400 g Reisvermicelli; 200 g Garnelen; 200 g Hähnchenfilet, gegart
    • 150 g Tofu-Puffs; 2 hartgekochte Eier; 100 g Sojasprossen
    • Laksa-Blätter, Sambal Belacan, Calamansi-Limetten

Zubereitung:

  1. Paste zubereiten und anbraten:
    • Alle Zutaten für die Paste zu einer glatten Masse mixen. Öl erhitzen und Paste 8–10 Minuten anbraten bis sie duftet und das Öl sich absetzt.
  2. Brühe aufbauen:
    • Hühnerbrühe hinzufügen und aufkochen. Kokosmilch, Limettenblätter, Fischsoße und Zucker einrühren. 15 Minuten köcheln lassen. Abschmecken.
  3. Einlage und Servieren:
    • Garnelen in der Brühe 3–4 Minuten pochieren. Nudeln in Schüsseln aufteilen, heiße Brühe darübergießen. Mit Einlage belegen und garnieren.

Tipps für den Erfolg:

  • Paste gründlich anbraten: Das Anbraten der Rempah bis das Öl sich absetzt ist der entscheidende Schritt für Tiefe und Komplexität.
  • Belacan ist unverzichtbar: Die geröstete Garnelenpaste gibt der Brühe die charakteristische umami-reiche Tiefe.
  • Calamansi-Limette: Ein Spritzer kurz vor dem Essen hebt alle Aromen an.

Getränkeempfehlung:

  • Laksa passt hervorragend zu einem kühlen chinesischen Chrysanthementee oder einem singapurischen Tiger Bier, das die Reichhaltigkeit der Kokosmilchbrühe ausbalanciert.